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Das Gilet bezeichnet im Grunde eine Weste, die im 17. und 18. Jahrhundert unter dem sogenannten Justaucorps, einer Herrenoberbekleidung, die in dieser Zeit üblich war, getragen wurde.
Das oft aus kostbaren Stoffen bestehende Gilet war auf der Vorderseite reich bestickt, hinten wurde es schlicht gehalten, da es ja von dem Justaucorps bedeckt wurde. Zu Anfang reichte das Gilet noch bis zu den Knien und hatte Ärmel. Später verschwanden die Ärmel jedoch und auch die Länge wurde immer kürzer, sodass es schließlich gerade mal über die Taille reichte und unten weit auseinander klaffte. So ähnlich wie wir die heutigen Westen, die oft unter dem Jackett eines Anzugs getragen werden, auch kennen. Das Gilet war reichlich mit Knöpfen versehen, die meisten davon dienten allerdings rein dekorativen Zwecken. Verschließbar waren nur die mittleren Knöpfe.
In der Schweiz bezeichnet man die Weste immer noch als Gilet. In Österreich ist dieser Begriff zwar auch geläufig, allerdings nicht mit der Bedeutung der Weste gleichzusetzen. Das Gilet ist außerdem auch ein Bestandteil mancher bayerischer Trachten.
Das oft aus kostbaren Stoffen bestehende Gilet war auf der Vorderseite reich bestickt, hinten wurde es schlicht gehalten, da es ja von dem Justaucorps bedeckt wurde. Zu Anfang reichte das Gilet noch bis zu den Knien und hatte Ärmel. Später verschwanden die Ärmel jedoch und auch die Länge wurde immer kürzer, sodass es schließlich gerade mal über die Taille reichte und unten weit auseinander klaffte. So ähnlich wie wir die heutigen Westen, die oft unter dem Jackett eines Anzugs getragen werden, auch kennen. Das Gilet war reichlich mit Knöpfen versehen, die meisten davon dienten allerdings rein dekorativen Zwecken. Verschließbar waren nur die mittleren Knöpfe.
In der Schweiz bezeichnet man die Weste immer noch als Gilet. In Österreich ist dieser Begriff zwar auch geläufig, allerdings nicht mit der Bedeutung der Weste gleichzusetzen. Das Gilet ist außerdem auch ein Bestandteil mancher bayerischer Trachten.
- Adriana